Konsularische Informationen (A-Z)

Häufige Fragen und Antworten

  • Hinweise zur Rückerstattung gezahlter Mehrwertsteuer

    Hinweise zur Rückerstattung gezahlter Mehrwertsteuer 

    Für die Erteilung von Ausfuhrbescheinigungen zum Zwecke der Mehrwertsteuererstattung ist grundsätzlich der Deutsche Zoll an den Grenzübergängen zuständig  www.zoll.de

    Deutschen Auslandsvertretungen ist es deshalb nur in begründeten Ausnahmefällen gestattet, Ausfuhrbescheinigungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr (Kfz u. Kfz Teile /Autoservice gehören nicht dazu) innerhalb einer Frist von 3 Monaten ab Kauf vorzunehmen. 

    Bei einem solchen Ausnahmefall (dazu zählt nicht, an der Grenze die Einholung beim Zoll vergessen zu haben oder sich im Vorfeld nicht über den Ablauf informiert zu haben ), der zu einer Bescheinigung (gebührenpflichtig) führen könnte, ist nach Terminabsprache die persönliche Vorsprache bei der Botschaft von Montag bis Freitag zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr, mit allen Unterlagen und der eingeführten Ware erforderlich. 

    Die Gebühren betragen pro Antrag/Rechnung 25,00 Euro und sind in Schweizer Franken, derzeit ca. 28,00 Sfr., am Schalter in bar zu entrichten.

    Ferner ist neben Pass/ID der Wohnsitz in der Schweiz durch einen amtlichen Ausweis nachzuweisen (Deutsche, die nur über einen Personalausweis verfügen bzw. deren Pass noch einen Wohnsitz außerhalb der Schweiz aufweist, müssen neben dem Schweizer Wohnsitznachweis auch die Abmeldebestätigung aus Deutschland bzw. dem letzten Wohnsitz vorlegen).

    Für weitere Informationen können Sie sich gerne mit der Konsularabteilung der Botschaft Bern in Verbindung setzen. 

    Ansprechpartnerin : Frau Naberfeld, Tel.: 0041 (0) 31 359 41 22.

    Termine für eine Ausfuhrbescheinigung können Sie unter der E-Mail-Adresse bern%27%diplo%27%de,rk-20 vereinbaren.

     

     

    Bern, Mai 2016

  • Sie haben etwas in der Schweiz (Geldbörse, Dokumente) verloren ?

    Dann wenden Sie sich bitte zunächst an das örtliche Fundamt und erkundigen sich dort, ob eine Fundsache für Sie abgegeben wurde.

     

    Meldet sich der Eigentümer nicht innerhalb einer bestimmten Frist beim Fundamt, so werden Fundsachen mit eindeutigen Bezug zu Deutschland an die Deutsche Botschaft in Bern weitergeleitet (deutsche Dokumente wie z.B Personalauweis, Reisepass, Führerschein oder KFZ-Papiere).

    Andere Fundstücke wie z.B. Taschen, Geld o.ä. verbleiben beim Fundamt.

     

    Sollte Ihre Anfrage beim schweizerischen Fundbüro negativ beantwortet werden, so können Sie sich bezüglich verlorener Dokumente anschließend gern mit der Konsularabteilung der Botschaft Bern in Verbindung setzen.


    Ansprechpartnerin: Frau Naberfeld, Tel.: 0041 (0)31 359 4122.

    Ausnahme: Sie haben Ihren Reisepass oder Personalausweis verloren und benötigen ein neues Ausweisdokument, dann wenden Sie sich bitte direkt an die Passstelle.

    Sofern Ihr Reisepass oder Personalausweis bei der Botschaft in Bern ausgestellt wurde, wenden Sie sich bitte ebenfalls direkt an die Passstelle.

     

     

    Was geschieht mit gefundenen Dokumenten, die bei der Botschaft Bern abgegeben werden?

     

    Personalausweise oder Reisepässe werden an die ausstellenden Behörden in Deutschland zurückgesandt.

     

    Ausnahme : Personalausweise/Reisepässe, die von der Botschaft ausgestellt wurden, verbleiben bei der Botschaft. Die Ausweisinhaber werden von der Passstelle über das Wiederauffinden informiert.

     

    Führerscheine und KFZ-Papiere werden an das Kraftfahrt-Bundesamt Flensburg weitergeleitet.

     

     

     

  • Umschreibung des deutschen Führerscheins

    Nachfolgend finden Sie Informationen über den Umtausch deutscher Führerscheine in schweizerische Führerausweise. Mehr Informationen finden Sie im u.a. Link.

    1) Trifft es zu, dass eine ausländische, hier: deutsche, Fahrerlaubnis von den Schweizer Behörden einbehalten wird, sobald der Inhaber deren Umtausch in eine Schweizer Fahrerlaubnis beantragt?

    Ja, dies trifft zu. Die Führerscheine (EU und EFTA) werden eingezogen und an den Ausstellerstaat zurückgeschickt. Das Vorgehen ist in Art. 44 Abs. 4 der Verkehrszulassungsverordnung (VZV; SR 741.51) geregelt. Zitat:
    Art. 44 Abs. 4 Die Behörden ziehen bei der Erteilung eines schweizerischen Führerausweises Ausweise ein, die von EU- oder EFTA-Staaten ausgestellt worden sind, und senden sie an die Ausstellungsbehörde zurück. Sie vermerken in Ausweisen, die von andern Staaten ausgestellt worden sind, die Ungültigkeit für die Schweiz. Der Inhalt der ausländischen Ausweise wird registriert.


    2) Gibt es hierzu Ausnahmen? Wo und wie kann der Betroffene eine solche Ausnahmeregelung ggfs. beantragen, um bis zum Erhalt der Schweizer Fahrerlaubnis zumindest in anderen Ländern noch ein Kfz  fahren zu können?

    Es gibt keine Ausnahmen. Kopien oder andere Bestätigungen gelten grundsätzlich nicht als Fahrbewilligungen und helfen höchstens bei einer Rekonstruktion von verloren/gestohlenen Dokumenten.
    Zitat VZV:
    Art. 44 Abs. 1 Dem Inhaber eines gültigen nationalen ausländischen Ausweises wird der schweizerische Führerausweis der entsprechenden Kategorie erteilt, wenn er auf einer Kontrollfahrt nachweist, dass er die Verkehrsregeln kennt und Fahrzeuge der Kategorien, für die der Ausweis gelten soll, sicher zu führen versteht. Führer von Motorwagen haben die Kontrollfahrt auf einem Fahrzeug jener Kategorie abzulegen, welche zum Führen aller im Ausweis eingetragenen Kategorien berechtigt. Besitzt der Ausweisinhaber zusätzlich die Berechtigung zum Führen von Motorrädern, so wird dafür keine weitere Kontrollfahrt durchgeführt. Für die ärztlichen Untersuchungen gelten Artikel 7 Absatz 1, 9, 11a Absätze 1 und 2 sowie 27 sinngemäss.


    3) Wird eine einbehaltene deutsche Fahrerlaubnis von den Schweizer Behörden an die ausstellende deutsche Fahrerlaubnisbehörde zurückgesandt?

    Die deutschen Führerscheine werden an das Kraftfahrt Bundesamt geschickt. Die gesetzliche Grundlage ist ebenfalls Art. 44 Abs. 4 VZV.

    Die Botschaft stellt grundsätzlich keine Führerscheine aus. Für das Ausstellen oder Umschreiben von Führerscheinen ist grundsätzlich die Straßenverkehrsbehörde zuständig.

    Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter "Konsularinformationen" Service von A-Z - KFZ/Führerscheinangelegenheiten

    Für weitere Informationen können Sie sich gerne mit der Konsularabteilung der Botschaft Bern in Verbindung setzen. 

    Ansprechpartnerin : Frau Naberfeld, Tel.: 0041 (0) 31 359 41 22.

  • Verlust des deutschen Führerscheins bei Wohnsitz in der Schweiz

     

    Ich wohne in der Schweiz und mir wurde mein deutscher Führerschein gestohlen bzw. ich habe ihn verloren. Wo kann ich einen neuen beantragen?

     

    Sofern Sie nur in der Schweiz gemeldet sind, ist für die Ersatzbeschaffung eines neuen deutschen Führerscheins grundsätzlich jede Fahrerlaubnisbehörde in Deutschland zuständig. Am besten wenden Sie sich jedoch an die deutsche Fahrerlaubnisbehörde, die

    -          den verloren gegangenen oder gestohlenen Führerschein ausgestellt hat oder

    -          in deren Bezirk Sie Ihren letzten deutschen Wohnsitz hatten.

     

    Bitte beachten Sie, dass die deutsche Botschaft in Bern nicht in das Wiederbeschaffungsverfahren eingebunden ist.

    Ansprechpartinerin bei der Botschaft ist : Frau Naberfeld, Tel.: 0041 (0) 31 349 4122

    Die gesetzlichen Bestimmungen finden Sie in der Fahrerlaubnisverordnung (§ 25 Abs. 1 Nr. 3 bzw. § 73 Abs. 3 FeV).

     

    Weitere Informationen rund um den deutschen Führerschein finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in der Rubrik ‚Verkehr und Mobilität‘ www.bmvi.de

     




  • Führungszeugnis


    Häufig fordern schweizerische Behörden oder Arbeitgeber deutsche Staatsangehörige auf, ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen.

    Deutsche Staatsangehörige, die im Ausland leben, können die Ausstellung eines Führungszeugnisses beim Bundesamt für Justiz in Bonn beantragen. Dies gilt auch für Ausländer, die in Deutschland wohnhaft waren und nun für diese Zeit ein Führungszeugnis benötigen.

    Das Antragsformular können Sie im Internet herunterladen. Dieses füllen Sie bitte aus und lassen Ihre Unterschrift und Ihre Angaben von einem schweizerischen Notar, einer schweizerischen Behörde bzw. der deutschen Botschaft in Bern beglaubigen.

    Für die Unterschriftsbeglaubigung durch die deutsche Botschaft in Bern muss ein Termin vereinbart werden unter: 031-359 42 11

    Damit Ihre Daten beglaubigt werden können, müssen Sie Ihr deutsches Ausweisdokument und Ihren schweizerischen Ausländerausweis im Original vorlegen.

    Diesen Antrag senden Sie dann an das Bundesamt für Justiz, zusammen mit einem Beleg, dass Sie die 13 Euro Gebühr für die Ausstellung des Führungszeugnisses, überwiesen haben.

    Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie hier:


  • Zivil- oder Personenstandsnachweis / Ledigkeitsbescheinigung

    Einige Behörden in der Schweiz verlangen z.B. für die Vorbereitung einer Eheschließung in der Schweiz und für steuerliche oder andere melderechtliche Zwecke die Vorlage einer aktuellen Ledigkeitsbescheinigung oder eines Zivil-/Personenstandsnachweises.


    Das deutsche Recht kennt jedoch weder Ledigkeitsbescheinigungen noch Zivil- oder Personenstandsnachweise, so dass weder die deutsche Botschaft in Bern noch eine deutsche Behörde in Deutschland Ihnen eine solche Bescheinigung ausstellen kann.
    Wie und durch welche anderen deutschen oder auch schweizerischen Unterlagen der gewünschte Personenstandsnachweis erbracht werden kann, klären Sie bitte direkt mit der anfordernden schweizerischen Behörde oder Institution.


    Aus Sicht der Botschaft Bern kämen als Personenstandsbestätigung u.a. folgende Dokumente und Erklärungen in Betracht:


    1. Meldebescheinigung Ihrer (letzten) deutschen Wohnsitzgemeinde mit Eintrag Ihres dort zuletzt registrierten Personenstands


    2. Zur Vorbereitung einer Eheschließung in der Schweiz könnten Sie auch beim Standesamt Ihrer (letzten) deutschen Wohnsitzgemeinde ein Ehefähigkeitszeugnis beantragen. Informationen über das Verfahren, die Gebühren, die notwendigen Unterlagen und die Bearbeitungsdauer erfragen Sie dann bitte direkt beim zuständigen deutschen Standesamt.


    3. Eidesstattliche Versicherung über Ihren aktuellen Personenstand, abgegeben bei einem schweizerischen Notar


    4. Einkommens- und Steuerunterlagen aus Deutschland, aus denen sich Ihre (letzte) Steuerklasse ergibt und dadurch Rückschlüsse auf Ihren zuletzt in Deutschland registrierten Personenstand ermöglichen.


    5. Auszug aus Ihrem deutschen Geburtsregister mit ggf. vorhandenen Randvermerken oder Eintragungen über eine Eheschließung und ggf. Scheidung.


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Rechts- und Konsularangelegenheiten

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Referat für Rechts- und Konsularangelegenheiten, Willadingweg 78, 3006 Bern.

Postanschrift: Postfach 250, 3000 Bern 15

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+41 31 359 41 11
Fax
+41 31 359 44 44

Kontakt zur Konsularabteilung

Münzkopierer im Warteraum der Passstelle

Im Warteraum der Passstelle im Konsulat gibt es einen Münzkopierer. Die s/w Kopie kostet 0,30 SFR der Automat gibt kein Wechselgeld. Bitte den Betrag zum Kopieren passend mitbringen, am Passschalter besteht keine Möglichkeit Geldscheine/Münzen zu wechseln.

Aktuelle Konsularinformationen des Auswärtigen Amtes

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Hier informiert das Auswärtige Amt Sie über die wichtigsten Themen und Dienstleistungen für Deutsche im Ausland.

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"Der Dienst am Bürger im In - und Ausland nimmt eine zunehmend zentrale und politisch wichtige Stellung unter den Aufgaben des Auswärtigen Amts und den mehr als 200 Auslandsvertretungen weltweit ein. "