Deutschland und die Schweiz

Schweizer Flagge in Bern Bild vergrößern (© picture-alliance/ dpa) Erfahren Sie mehr über die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und die Schweiz! Informationen zu wichtigen bilateralen Ereignissen und deutschen Institutionen in der Schweiz sind hier für Sie zusammengestellt.

Erlebnisraum Hochrhein

Das Interreg-ABH-Projekt Erlebnisraum Hochrhein fördert als spannendes Beispiel deutsch-schweizerischer Zusammenarbeit seit Herbst 2009 die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Ferienregion am Hochrhein. Erlebnisraum Hochrhein wird getragen von den Landkreisen und Kantonen entlang des Hochrheins und ihren Tourismusinstitutionen. Gemeinsam sollen die grenzüberschreitenden Kontakte intensiviert, mehr Transparenz über Potentiale und Angebote geschaffen und die Informationslage am Hochrhein – für Gäste und Einheimische – verbessert werden.

Bundespräsident Gauck an der Deutschen Schule Genf

Bundespräsident Joachim Gauck besucht die Deutsche Schule in Genf

Am 26.02. 2013 besuchte Bundespräsident Joachim Gauck die Deutsche Schule in Genf und sprach dort mit Schülerinnen und Schülern über die Bedeutung persönlichen Engagements für die Menschenrechte. Bereits am Vortag hatte er in einer Rede vor dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf an diesen appelliert, die Menschenrechte mutig zu verteidigen, damit Menschenrechtsverletzungen zukünftig der Vergangenheit angehören. Die Reise nach Genf bildete den Auftakt zu einer Reihe von Terminen des Bundespräsidenten, mit denen er im Laufe des Jahres insbesondere die Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen wird.

Bundesratspräsident Winfried Kretschmann (li.) wird am 22.02.2013 von seinem Schweizer Amtskollegen, Ständeratspräsident Filippo Lombardi (re.), in Bern empfangen.

Offizieller Besuch von Bundesratspräsident Winfried Kretschmann in der Schweiz

Auf Einladung von Ständeratspräsident Filippo Lombardi besuchte Bundesratspräsident Winfried Kretschmann am 22. Februar 2013 die Schweiz. Dort traf er im Parlamentsgebäude des Ständerates in Bern mit seinem Schweizer Amtskollegen zu politischen Gesprächen zusammen. Anschließend führte er in seiner Funktion als Ministerpräsident von Baden-Württemberg Gespräche mit den Bundesräten Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann.

Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (rechts) und die Schweizer Bundesrätin, Doris Leuthard

Bundesminister Rösler trifft schweizerische Bundesrätin Doris Leuthard

Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler tauschte sich mit der schweizerischen Bundesrätin Doris Leuthard zu den Energiestrategien der beiden Länder aus.

Special Address: Angela Merkel gestures

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 43. World Economic Forum in Davos

Bundeskanzlerin Merkel reiste am 24.01.2013 zum Weltwirtschaftsforum im Schweizer Kurort Davos, wo sie in ihrer Rede einen Wettbewerbspakt für Europa forderte. Unter dem Motto «Widerstandsfähige Dynamik» nahmen 2600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft am diesjährigen WEF teil, um über Lösungen für aktuelle globale Herausforderungen zu diskutieren.

Bundesrat Didier Burkhalter

Herbstvortragsveranstaltung der Handelskammer Deutschland-Schweiz

Am 15. November 2012 lud die Handelskammer Deutschland-Schweiz zur traditionellen Herbstvortragsveranstaltung ein, an der auch Botschafter Gottwald anwesend war. Ehrengast und Redner Bundesrat Didier Burkhalter lobte die Handelskammer, die in diesem Jahr ihr einhundertjähriges Bestehen feiert, als wichtigen Beitrag zum fruchtbaren bilateralen Verhältnis. Schweizer und Deutsche hätten viele Brücken zwischen ihren beiden Ländern geschlagen, wortwörtlich wie symbolisch.

Prof. Thomas Maissen

Gedenk- und Vortragsveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags 2012

Am Sonntag, 11. November 2012, referierte Prof. Thomas Maissen bei einer Gedenk- und Vortragsveranstaltung der Deutschen Botschaft Bern und des deutschen Honorarkonsuls in Zürich, Dr. Martin Wittig, über die Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz während des vergangenen Jahrhunderts. Über 100 Anwesende waren der Einladung gefolgt, anlässlich des deutschen Volkstrauertages gemeinsam der Opfer der Weltkriege und Diktaturen zu gedenken.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (li.) besucht Bundesrat Alain Berset (re.) am 12.10.2012 zu Arbeitsgesprächen in Bern

Gesundheitsminister Daniel Bahr besucht die Schweiz

Der Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, besuchte am 12. und 13. 10. 2012 auf Einladung seines Amtskollegen, Bundesrat Alain Berset, die Schweiz. Dieser erste Besuch eines deutschen Gesundheitsministers seit über zehn Jahren bot Gelegenheit zu einem umfassenden Meinungsaustausch über die Gesundheitssysteme der beiden Nachbarländer.

Der baden-wuerttembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (l) mit dem St. Galler Kantonspräsidenten Martin Gehrer (m) und Weibel  Pius Kuendig (r), am 06.09.2012 in St. Gallen, Schweiz.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht die Schweiz

Nach seinem Besuch im Kanton Aargau im April reiste Ministerpräsident Kretschmann vom 5.-7.September 2012 zu offiziellen Besuchen in die benachbarten Grenzkantone Schaffhausen, Thurgau, St.Gallen (im Bild) und Zürich. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, aber auch das Steuerabkommen mit Deutschland und der Staatsvertrag zum Flughafen Zürich kamen zur Sprache.

Unterzeichnung des Staatsvertrages zum Flugverkehr am Flughafen Zürich

Deutschland und die Schweiz unterzeichnen Staatsvertrag zum Flugverkehr am Flughafen Zürich

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und seine Amtskollegin aus der Schweiz, Bundesrätin Doris Leuthard, haben am 04. September in Bern den Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz zum Flugverkehr am Flughafen Zürich unterzeichnet. Verkehrsminister Ramsauer begrüßte die Unterzeichnung als "einen wichtigen Schritt (...), einen jahrelangen Konflikt zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz zu beenden. Ich bin überzeugt, dass dieser Staatsvertrag eine solide Grundlage für gute nachbarschaftliche Beziehungen ist, wie sie seit langem zwischen unseren Ländern bestehen.“

Treffen der deutschsprachigen Aussenminister von Oesterreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein am 22. August 2012 im Fuerstentum Liechtenstein

Außenminister Westerwelle zu Gesprächen in Vaduz

Der deutsche Außenminister Dr. Guido Westerwelle reiste am 22.08. zu einem Treffen mit seinen deutschsprachigen Amtskollegen, Regierungsrätin Aurelia Frick (Liechtenstein), Bundesrat Didier Burkhalter (Schweiz) und Vizekanzler Michael Spindelegger (Österreich) ins Fürstentum Liechtenstein. Dort berieten sich die Außenminister über geeignete Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenkrise und sprachen über die gemeinsame Zusammenarbeit im Rahmen internationaler Organisationen sowie die Entwicklungen im Nahen Osten und in Afghanistan.

  Guido WESTERWELLE

"Bilanz"- Interview mit Bundesaußenminister Westerwelle

Bundesaußenminister Westerwelle hat der Schweizer Zeitschrift Bilanz ein ausführliches Interview zu allen im Moment aktuellen Themen der deutsch-schweizerischen Beziehungen, u.a. zum Steuerthema und zur europäischen und internationalen Lage gegeben.

Prof. Norbert Lammert (links vorn), Thurgauer Gesamtregierungsrat mit den beiden Parlamentspräsidenten sowie Botschafter Peter Gottwald (Mitte)

Bundestagspräsident Norbert Lammert zu Besuch in der Schweiz

Auf Einladung des 'höchsten Schweizers', Nationalratspräsident Hansjörg Walter, besuchte der Bundestagspräsident  am 4/5. Juli die Schweiz.  Dabei war er auch Ehrengast bei  der 100-Jahr Feier der Handelskammer Deutschland- Schweiz. In seiner Festrede äusserte er sich grundsätzlich zu den Beziehungen. Im Bild: der Bundestagspräsident mit seinem Gastgeber und der Regierung des Kantons Thurgau.

Einigung bei Überflügen über Deutschland

Deutschland und die Schweiz haben sich am 02.07.2012 in der lange offenen Frage um die Ab- und Anflüge vom und zum Flughafen Zürich, die über deutsches Gebiet führen, geeinigt. Damit wurde termingerecht die Absichtserklärung umgesetzt, die im Januar dieses Jahres Bundesrätin Leuthard und Bundesminister Ramsauer auf dem World Economic Forum in Davos abgegeben hatten. Dazu sagte Bundesverkehrsminister Ramsauer: "Mit der Einigung zerschlagen wir einen dicken Knoten und lösen einen jahrelangen Konflikt mit der Schweiz. Die Einigung ist ein positives Signal für die gesamte Region". Der Staatsvertrag muss noch von den Parlamenten beider Länder ratifiziert werden.

Heads of States Meeting in Chur

Vierertreffen der Staatsoberhäupter in Chur

Bundespräsident Joachim Gauck reiste am 11. Juni zum Vierertreffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter nach Graubünden ins Gastgeberland Schweiz, wo er mit der Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf, dem Bundespräsidenten der Republik Österreich, Heinz Fischer, und Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein offizielle Gespräche führte. In den Diskussionen um die europäische Entwicklung unterstrich Gauck: "Wir haben eine Menge erreicht. Für uns ist Europa immer noch eine grosse Vision". Das nächste traditionelle Vierertreffen der Staatsoberhäupter findet nächstes Jahr im österreichischen Bundesland Tirol statt.

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 21.05.2012

Paul Bucherer-Dietschi erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Am 21. Mai wurde Paul Bucherer- Dietschi, Gründer der Bibliotheca Afghana, für seine großen Verdienste auch um die deutsche Afghanistan-Forschung ausgezeichnet. U.a. hat Herr Bucherer-Dietschi  eng mit dem Forschungsnetzwerk der Deutschen Afghanistan-Wissenschaft zusammengearbeitet und die Nachlässe deutscher mit Afghanistan verbundener Persönlichkeiten betreut. Zudem hat Herr Bucherer-Dietschi dazu beigetragen, dass zwei von den Taliban bedrohten Angehörigen der Deutschen Botschaft in Kabul lebenstrettende Hilfe geleistet werden konnte.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) besucht Bern am 30.04.2012

Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht Bern

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann besuchte am 30.04. offiziell Bern, wo er von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf empfangen wurde. Am anschließenden Arbeitsmittagessen nahm auch Bundesrätin Doris Leuthard teil. Ministerpräsident Kretschmann hatte weitere Treffen mit den Bundesräten Johann Schneider-Ammann und Didier Burkhalter. Themen der Gespräche waren neben den bilateralen Beziehungen auch verkehrs- und fiskalpolitische Fragen, regionale und wirtschaftliche Aspekten sowie gemeinsame Stärken in den Bereichen Bildung und Innovation. 

vordere Reihe: Botschafter Peter Gottwald, Regierungspräsident Dr. Kaspar Schläpfer, Vizepräsidentin Monika Knill-Kradolfer

Botschafter Gottwald besucht den Kanton Thurgau

Botschafter Peter Gottwald besuchte am 06.03. auf offizielle Einladung von Regierungspräsident Dr. Kaspar Schläpfer den Kanton Thurgau. Er wurde von der gesamten Kantonsregierung  im Schloss Frauenfeld empfangen und hatte einen intensiven Meinungsaustausch zu den vielfältigen menschlichen und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Kanton. Der Thurgau hat mit Deutschland eine ca. 60 km lange Grenze. Zum  Programm gehörte auch einen Besuch im Biotechnologie Institut Thurgau (BITg) in Kreuzlingen  (Bild), das mit der Universität Konstanz assoziiert ist und so ein gutes Beispiel für die produktive Zusammenarbeit darstellt.

Ministerpräsident Seehofer wird am 13.02.2012 von dem Schweizer Ständeratspräsidenten Hans Altherr im Bundeshaus in Bern empfangen.

Offizieller Besuch von Ministerpräsident Seehofer in der Schweiz

Mit Horst Seehofer besuchte am 12. und 13.02. erstmals ein bayerischer Ministerpräsident die Schweiz. Seehofer, der 2012 auch Präsident des deutschen Bundesrates ist, wurde von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf zu einem Höflichkeitsbesuch empfangen. Weitere Treffen fanden mit den Bundesräten Didier Burkhalter und Johann Schneider-Ammann sowie mit dem Ständeratspräsidenten Hans Altherr statt.  Der bayerische Ministerpräsident besichtigte die Kraftwerke Linth-Limmern in Glarus und hielt am Europa-Institut der Universität Zürich eine europapolitische Rede. ("Das Fundament Europas: Perspektiven und Grenzen der europäischen Integration")

Partnerschaft des Laténiums mit dem Kelten-Römer Museum Manching (Bayern/Deutschland) und dem Museum für keltische Zivilisation Bibracte (Burgund/Frankreich)

Trilaterale Partnerschaft archäologischer Museen besiegelt

Am 10. und 11. 09.2011 konnte das Muséum Laténium, das größte archäologische Museum der Schweiz, sein 10-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass wurde eine Partnerschaft mit dem Kelten-Römer Museum Manching (Bayern/Deutschland) und dem Museum für keltische Zivilisation Bibracte (Burgund/Frankreich) aus der Taufe gehoben.

Registrierung der Pfahlbauten als UNESCO-Welterbe

Pfahlbauten - Eintrag ins UNESCO-Welterbe

Die Pfahlbauten im Alpenraum wurden am 27.06.2011 als UNESCO-Weltkulturerbe registriert. Am 9.9.2011 konnten Vertreter von sechs Alpenländern, darunter Deutschland, im Museum Laténium (Neuchâtel-Hauterive) die Urkunden von UNESCO-Direktor Kishore Rao entgegennehmen.

Akkreditierung von Botschafter Gottwald

Botschafter Gottwald in der Schweiz akkreditiert

Am 08.09.2011 übergab Botschafter Gottwald Bundespräsidentin Calmy-Rey sein Beglaubigungsschreiben.

Deutschland und die Schweiz

Buchpublikation: Wer hat's erfunden?

Weimar und die Schweiz feiern "Wilhelm Tell"

Erst vor einem Jahr hat SZ-Autor Wolfgang Koydl seine langjährige Korrespondentenstelle in London gegen Zürich eingetauscht und kurzerhand seine Eindrücke niedergeschrieben. Sein neues Buch "Wer hat's erfunden?" ist seit dem 10. August erhältlich. Darin nimmt er seine Leser mit auf abenteuerliche Erkundung durch die Schweiz - gut, dass er auch seinen  Sinn für britischen Humor mitgezügelt hat!

Lehrstuhl für Deutsches Recht - Universität Lausanne

Seit 1886 werden an der Lausanner Universität deutschsprachige Rechtsvorlesungen gehalten. Der Lehrstuhl für deutsches Recht in Lausanne trug damit entscheidend zur Verbreitung der deutschen Rechtstradition im europäischen Raum bei. Den Erfolg des deutschen Rechtsstudiums in Lausanne zu allen Zeiten beweisen die vielen deutschen Juristen, Diplomaten und Rechtslehrer, welche durch die nunmehr über 100 Jahre währende Schule des deutschen Rechtsunterrichts in Lausanne gegangen sind.